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Cake day: Nov 17, 2020

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Ab Sonntag, den 25. April sammeln wir Unterschriften für unseren Volksentscheid. Los geht’s ab 15 Uhr auf der autofreien Leipziger Straße – und dafür brauchen wir Dich! Komm vorbei:

  • Wann? 25. April 2021 um 15 Uhr (bis maximal 17 Uhr – bitte seid rechtzeitig da)
  • Wo? Leipziger Straße, 10117 Berlin – zwischen Jerusalemer Straße und Spittelmarkt
  • Wie? Natürlich mit Abstand und Maske

Sonst fahren und stehen hier Autos auf insgesamt acht Spuren, machen Dreck und Lärm. Für Rad- und Fußverkehr ist kein Platz. Der kommende Sonntag wird dagegen einzigartig: Gemeinsam verwandeln wir die graue Blechlawine in eine bunte Blaupause für die Verkehrswende. Wir möchten Bilder erzeugen, die auch Andere von unserer Vision eines lebenswerten Berlins überzeugen. Und Du kannst Teil davon sein!

Bring Deine Kinder mit und spiel Frisbee, steig aufs Skateboard oder steck Dir eine Decke für’s Picknick ein. Wir sorgen für gute Musik, eine autofreie Straße und genügend Unterschriftenlisten. Deine Unterschrift kann eine der ersten von über 20.000 sein!

Wir freuen uns auf Dich!
Dein Team Volksentscheid Berlin autofrei



Neben dem was sich auf der eigenen Website findet habe ich leider nur Informationen aus zweiter Hand von Menschen, die Veranstaltungen organisiert haben, für die fritz-kola als Sponsor aufgetreten ist.

Es ist jetzt auch schon ein paar Jahre her und laut Wikipedia ist mittlerweile einer der beiden Gründer ausgestiegen, aber ich erinnere mich noch wie zu einer Veranstaltung einer der beiden mit seinem Privatauto etliche Getränkekisten vorbeifuhr weil er die Sache für unterstützenswert hielt.

Ich find’s auch schwierig, die Firma hier verteidigen zu müssen, weil ich sie im Grunde nicht gut genug kenne als dass ich der Sache gerecht werden könnte. Aber mir fallen doch so einige Konzerne ein, die unhinterfragt verdient hätten, dass all ihre Firmenwagen angezündet würden: allen voran Coca-Cola, die nachweislich den Mord an Gewerkschaftler:innen in Kauf nehmen und bequemerweise einen Zweigstelle in der Stralauer Allee haben.

Ob in der Meuterei Fritz-Cola verkauft wird weiß ich nicht, dafür war ich schon zu lange nicht mehr dort und vermutlich eher eine von den wirklich kollektivistisch arbeitenden Kola-Produzentinnen. In jedem Fall wäre es konsequent, wenn die “besorgten Jugendlichen” auf der nächsten Soliparty die Getränke derjenigen Herstellerinnen meiden, deren Autos sie auch besprühen.


Firmenwagen und Gentrifizierung hin oder her. Ich finde es ehrlich gesagt bescheuert, solchen Firmen Stöcke zwischen die Beine zu werfen, die sich wenigstens in linken Kontexten engagieren.

Der Beitrag bietet null argumentatives Futter und die können mir nicht erzählen, dass im gesamten Friedrichshain kein Coca-Cola-Firmenwagen aufzutreiben war.


Da erinnerten wir uns an die Rolle von diesem Hipster-Getränkeunternehmen.

Die da wäre…?