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Cake day: Nov 06, 2020

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Glaube nicht dass nur BWL-Studis die wählen. Die FDP schafft es seit Lindner ganz gut sich als progressiv darzustellen. Davon bleibt zwar nicht viel übrig wenn man sich genauer mit ihnen beschäftigt, aber das machen halt viele nicht. Dann schaffen sie es nach wie vor den Begriff Freiheit für sich zu vereinnahmen. Für viele klingt das erstmal gut, einen tiefsinnigeren Diskurs über diesen philosophischen Begriff gibt es in der Gesellschaft ja nicht und deshalb sehen die meisten auch nicht dass es der FDP nur um die Freiheit auf maximalen Profit geht. Ansonsten kenne ich ein paar in meinem linken Umfeld, die in jüngeren Jahren mal von der Idee des Liberalismus sehr angetan waren und deshalb bewusst ihr Kreuz bei ihren ersten Wahlen bei der FDP machten. Spätestens nachdem sie dann das erste mal unverschuldet gefeuert wurden kamen dann die ersten Zweifel und mit weiterer Lebenserfahrung die völlige Abkehr von dieser Ideologie.





Bernd Höcke zitiert erst mal Thälmann, uff

Edit: Kann es sein, dass Teile des Films schon mal in einer früheren Doku vorkamen? Dieses Interview mit diesem Rocker Dude und dem Typ, der in den 90ern in dem von Rechten besetzten Haus in Lichtenberg gewohnt hat, hab ich definitiv schon mal gesehen. Die Stellen wo es um diesen Heimat Schwurbler Verein geht waren mir aber neu.

Edit2: Das Fazit was man aus dem Film entnehmen kann finde ich ziemlich schlüssig. Viele Menschen sehnen sich nach einer Identität, wenn es ihnen nicht so gut geht umso stärker. Eine Identität sucht man idR in einem Kollektiv. Diese kann unsere neoliberale „There’s no such thing as society“ Gesellschaft nicht wirklich bieten und die internationale Idee des Sozialismus ist immer noch verbrannt. Bleibt für die meisten mit diesem Bedürfnis dann nur noch der Rückschritt zum nationalen Volksgemeinschaft, wenn man es nicht schafft seine Identität in einem Sportverein oder einer anderen Ware des Kapitalismus zu finden. Das kann man denke ich aktuell grob auf alle sogenannten westlichen Nationen übertragen.


Nazis und der Nahe Osten – Wie der islamische Antisemitismus entstand

Der Vortrag von Matthias Küntzel wurde gehalten im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus 2019 an der Universität zu Köln. …


Ohja, diese „Zorro Kenji Show“ hab ich auch schon entdeckt. Hat vibes von wenn man Joe Rogan auf wish bestellt. Diese beiden jungen Frauen sind eigentlich ganz interessant und dabei meine ich nicht das was sie zu sagen haben. Sie sind quasi der Prototyp für junge Menschen, die sich selbst für rebellisch, weil angeblich anti-mainstream, halten, dabei aber extrem reaktionären Weltbildern folgen. Macht eigentlich keinen Sinn, aber das ist das Ergebnis von dieser Fake-Gesellschaft in der wir Leben, die sich selbst ein kapitalistisches „woke“-Image verpasst, hinter der Maske aber weiterhin extrem hässlich ist.


Artikel über Ernst Wolff, einem vorgeblichen Kapitalismuskritiker, dessen Schriften und Videos zuletzt einige Aufmerksamkeit in der Querdenken-Bewegung bekommen haben. Es werden einige seiner Thesen eingeordnet und widerlegt, sowie sein struktureller Antisemitismus aufgezeigt…

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